Ich bin mein eigener Chef
Freitag, 14 Oktober 2011
Wenn man eine Familie gründet, wird man heutzutage mit dem Mutterschaftsgeld, dem Elterngeld und dem Kindergeld bestens unterstützt. Zumindest für das erste Jahr. Doch was dann? Man möchte am liebsten so wenig wir möglich der Entwicklungsschritte des Nachwuchses verpassen, doch wenn man finanziell darauf angewiesen ist, arbeiten zu gehen, dann hat man leider keine andere Wahl, als sich doch den festen Arbeitszeiten zu beugen und weniger von seinem Kind zu haben. Oder gibt es noch einen anderen Ausweg? Ja, den gibt es. Denn wer einen Beruf gelernt hat, mit dem sich auch auf selbständiger Basis von zu Hause aus Geld verdienen kann, dann gibt es tatsächlich noch einen Ausweg.
Der Weg in die Selbständigkeit
Da es anfangs in der Selbständigkeit etwas schwieriger sein könnte, genügend Aufträge zu bekommen, um Krankenkasse und den Lebensunterhalt zu bezahlen, kann man beim Arbeitsamt den sogenannten Gründerzuschuss beantragen. Um diesen zu Erhalten muss man einen ausgearbeiteten Businessplan, sowie eine Finanzplanung abgeben. Der Gründerzuschuss wird für 9 Monate gewährt und entspricht dem zustehenden Arbeitslosengeld und zusätzlich 300 Euro extra, um die Krankenversicherung zu bezahlen.
Ist der Gründerzuschussantrag durch, hat man freie Bahn und kann den Heimarbeitsplatz einrichten. Will man als Grafiker, Texter und auch Programmierer von zu Hause aus arbeiten, dann ist es sinnvoll, sich einen Arbeitsplatz mit WLAN Router ins Haus zu holen. Denn mit Wlan ist es möglich, mit seinem Laptop im ganzen Haus ins Internet zu kommen ohne ein störendes Kabel im Weg liegen zu haben. Hat man seinen Arbeitsplatz beispielsweise im Schlafzimmer eingerichtet, weil man kein separates Büro hat, dann kann man auch mal am Küchentisch aufs Internet zugreifen, wenn man eventuell mal einen Kunden zu Hause empfangen muss.